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Live aus meinen Hirnwindungen präsentiere ich die wundersame Gedankenwelt des Henning B. Viel Spass, oder auch nicht! =)

Alter: 39
 



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Blog

LESEN!

Lesen ist die Welt durch die Augen eines anderen zu erleben und am Ende doch sich selbst zu sehen. Lesen ist fühlen und erfahren. Lesen heißt dabei zu sein. Lesen heißt versinken und eintauchen, reisen durch Raum und Zeit, ohne den Ort zu wechseln. Lesen heißt frei zu sein. Lesen heißt leben und zum Ende eines Buches einen kleinen Tod zu sterben, Abschied nehmen. Lesen heißt ausblenden, eine Gedankenreise reisen, einen Seelenurlaub nehmen.

Lesen ist mir lieb und teuer und ein alter treuer Freund, den ich lange vernachlässigt habe oder viel mehr mich selbst. Bücher sind Wissen in Buchstaben, Erlebnisse auf Papier gedruckt. Lesen bildet, lesen formt den Charakter, lesen macht belesen. Wer liest hat Werte, ein Verlangen, Träume und Ideale.

Ein Leben ohne Lesen ist ein Irrtum. (Frei nach Nietzsche)

Lesen ist Gefühl. Lesen ist Gefahr. Lesen macht Angst und angstfrei. Lesen ist Mut. Lesen ist die Befriedigung der Neugier. Lesen ist ein lasterfreies Laster. Ein Rausch der Synapsen, ein Fest der Emotionen, ein Abenteuer.

Lesen ist Sehnsucht und Suche. Wer liest sucht. Wer sucht, erfährt.
30.9.14 20:42


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Ein Erklärungsversuch

Hier ist doch nur jemand, der sagt, was er denkt. Hier ist jemand der gerne überspitzt und überzeichnet. Hier ist jemand der auch unterhalten will, nicht alles toternst sieht und meint. Ironie, Sarkasmus und Zynismus sind enge Freunde von mir. Ja ich bin nicht fehlerfrei, wahrscheinlich noch weniger als die meisten von euch. Wenn ich Dinge anprangere, heißt das nicht zwangsläufig immer, dass ich mich von ihnen selbst frei spreche. Ich stehe nicht über, sondern zwischen euch. Ich sehe vieles mit anderen Augen, ich sehe was, was du nicht siehst.

Ich rege mich auf. Poltern als Lebensphilosophie. Motzen als Sprachrohr. Ihr kennt Harald Schmidt, Serdar Somuncu und co? Dann wisst ihr ja wer mich inspiriert und begeistert. Natürlich würde ich mich niemals mit ihnen vergleichen wollen! Früher gab es den Hofnarren, der durfte sagen, was er dachte, solange es geschickt verpackt war. Immer auf ganz dünnem Eis. Eine falsche Formulierung und die Rübe war runter.

Till Eulenspiegel.

Das ist ein recht treffender Vergleich. Wie oft schon wollte man mir ans Leder. Wieviele Freund-und Bekanntschaften sind den Bach runter. Weil man nicht verstehen wollte oder konnte. Und ich es nicht geschafft habe, mein Anliegen so zu formulieren, dass man Gegenüber versteht, ohne gekränkt zu sein. Manchmal war ich auch zu faul, manchmal erschien es mir überflüssig.

Will sagen, für viele Mißverständnisse bin ich natürlich selbst verantwortlich. Ich bin entsetzlich ungeduldig, leicht reizbar und cholerisch. Aber wer mich wirklich kennt, weiß das zu handeln bzw. einzuordnen. Ich bin ganz gewiss kein einfacher Charakter, aber ich bin wenigstens keine Schablone. Soviel zu meinem Part.

Worum es mir aber hauptsächlich geht, ist Verständnis. Verständnis für meine Sichtweisen, meine Meinung ( die sich auch innerhalb von Sekunden ändern kann, was mich nicht schwach oder wankelmütig macht, sondern mir die Fähigkeit zum Umdenken attestiert und dazu Fehler einzugestehen) für meine Formulierungen, für mein Meckern und Jammern, wie es oftmals genannt wird.

Ich lasse mir nicht alles gefallen. Ich buckel nicht für Gunst. Ich muss nicht von allen geliebt werden, respektiert zu werden, genügt. Ich sage jedem meine Meinung. Mut zum Risiko, Mut zur Eskalation. Leider oft vergebens, weil mein Gegenüber mit Angst und Unverständnis reagiert. Weil nicht erkannt wird, welche Chancen sich auftun, wenn man sich offen die Meinung sagt. Wie gut das tun kann, alles mal loszuwerden. Wie näher es einander bringt. Wie befreiend und erlösend das ist.

Wir alle sind irgendwer in uns drin. Die Psychologen nennen es das innere Kind. Das ist eigentlich eine schöne Formulierung und in keinster Weise lächerlich. Ich denke auch, dass jeder dieses innere Kind in sich trägt, bis ins hohe Alter, nur lassen die meisten es verkümmern. Aber ich schweife ab. Also, wir alle haben eine äußere Hülle und um die sind wir mehr besorgt, als um unser Inneres, unsere Bedürfnisse und Wünsche. Überall höre ich nur Geschnatter, ich höre niemanden reden. Mich langweilt Smalltalk. Niemand spricht wirklich über sich und was er wirklich denkt und fühlt.

"Mir persönlich ist das scheiß egal, denn weißt du was, ich könnte von dir nichts erfahren was ich nicht auch in irgendeinem scheiß Buch nachlesen könnte... es sei denn du erzählst über dich selbst, wer du bist. Das würde mich faszinieren, da bin ich dabei. Aber du hast keine Lust, stimmts? Du hast Angst vor dem Ergebnis..." (Robin Williams in GOOD WILL HUNTING)

Ich möchte auch solche Gespräche führen. Ich möchte mit dem was ich poste zu Gesprächen anregen. Ich möchte über andere Menschen was erfahren, ich möchte wissen, wer sie wirklich sind. Ich möchte mich überzeugen lassen, ich möchte meine Meinung ändern können, weil ich im Gespräch zu neuen Ansichten und Erkenntnissen komme. Ich möchte streiten, diskutieren, debattieren. Ich möchte philosophieren. Ich möchte wissen, wovor ihr Angst habt. Ich möchte Missverständnisse ausräumen, jene die im Grunde für alles Übel auf dieser Welt verantwortlich sind.

Ich möchte, dass man sich mit meinen Worten auseinander setzt, ohne zu urteilen. Aber die meisten haben Angst. Sie machen es sich dann leicht. Sie nennen mich arrogant (was ich natürlich auch mal bin, na klar, wer denn nicht?) oder bekloppt oder sonstwas. Brechen Kontakt ab oder löschen virtuelle Freundschaften (in der Regel klammheimlich).

Sicher hab ich Menschen mit Worten verletzt. Sicher habe ich Fehler gemacht. Aber kann man darüber nicht reden? Ich denke man kann, man könnte, so man wollte. Aber wozu? Aus den Augen, aus dem Sinn. Ablenkung fürs Gewissen gibts genug heutzutage. Wo ist mein Smartphone? Ach da.

Lange Rede... bin total abgeschweift, oder doch nicht? Gehört schon irgendwie alles mit da rein. Und wieder hab ich das Gefühl nicht alles gesagt zu haben, was ich denke. Aber ich hoffe die Essenz ist erkennbar. Die Message ist einfach. LASST MICH DOCH!

Auch wenn ich falsch liege, euch manches total unverständlich erscheint. Ich traue mich wenigstens. Ich traue mich Fehler zu machen. Also schreibt und redet mit mir, wenn ihr was zu sagen habt. Die Tage an denen ich nichts und niemanden sehen will gibt es natürlich auch. Aber das kann man ja dann auch sagen.

Mir will kein rechtes Schlusswort einfallen. Vielleicht können wir ja alle etwas an unserem Umgang mit anderen arbeiten und etwas gnädiger sein in unseren Urteilen? Was hätten wir zu verlieren....?
19.9.14 21:16


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