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Live aus meinen Hirnwindungen präsentiere ich die wundersame Gedankenwelt des Henning B. Viel Spass, oder auch nicht! =)

Alter: 42
 



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Blog

Berlin

Du bist so kalt,
und ziemlich alt,
du warst mal grau,
jetzt nur noch mau.

Dein Klima stinkt,
so mancher hinkt,
und jeder kriecht,
so mancher liecht.

Du bist auch bunt,
und viel zu grell,
du bist zu laut
und viel zu schnell!

Du bist zu heiß,
du bist zu voll,
voll Hundescheiß,
vor Scheiße oll.

Du bist so trend
und so vegan,
Mit Guccihemd
und Straßenbahn.

Ich atme Staub,
und fresse Schmutz,
die Sinne taub,
ich suche Schutz.

Und Travis B. dreht seine Runden,
die 44er griffbereit,
das Taxameter läuft seit Stunden,
denn irgendwann kommt seine Zeit.
2.9.19 12:39


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Gedanken zum Jahresende 2017

3 Jahre sind vergangen, seit meinem letzten Eintrag hier, 3 Jahre die ein Leben kaum mehr umkrempeln, in Frage stellen und neu definieren hätten können. 2017, das Jahr des Neuanfangs, des Kampfes und der Selbstfindung. Im Sommer habe ich mein 40. Lebensjahr vollendet, begriffen habe ich das zur Gänze immer noch nicht. Tröstlich für mich der Gedanke, nein die Überzeugung, dass sich niemand so alt fühlt, wie er ist. Nur sind viele Menschen wenig bei sich, wenig mit sich und mehr im Außen. Auch eine Art sein Leben zu verpassen. Ich bin zu viel in mir und ohne Geleitschutz unterwegs in einem unendlichen Kosmos. Das ist nicht ungefährlich, ganz im Gegenteil. Die meisten Menschen scheuen die innere Auseinandersetzung, fürchten sie, wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht ist da ja gar nichts oder etwas, dass verdrängt werden muss. Ich glaube die innere Reise, ist das größte Abenteuer überhaupt. Aber es gilt die Balance zu finden, zwischen innerer Einkehr und dem Beschäftigen im Alltag (außen). Beides ist wichtig, bedingt sich gegenseitig. Ich habe dieses Jahr erkannt, dass wir alle im Wandel sind, der eine mehr, der andere weniger. Ich meine damit nicht nur, dass wir Vorlieben, Ansichten, Geschmäcker etc. ändern, sondern uns durch äußere oder innere Ereignisse regelrecht neu aufstellen können und manchmal auch müssen. Wir verlieren Mitmenschen, verlieren unsere Arbeit, werden 40 und fragen uns:“Wie kann das sein, wie ist das möglich, ich, 40, was, wie?“ Nun, das geht gewiss nicht jedem so, aber mir. Midlife crisis? Eines der größten Themen, die mich umtreiben, ist der Tod und die Einzigartigkeit des Lebens. Ich habe das Gefühl, dass alles was da ist, eine Berechtigung hat da zu sein. Gleichzeitig scheint die Welt um mich herum mehr und mehr das Wunder des Lebens zu verachten. Das macht mich so unendlich traurig. Keiner von uns weiß, was danach kommt und ob überhaupt. Schon alleine deshalb sollten wir mit Ehrfurcht durchs Leben gehen. Ich lerne mehr und mehr, wie sehr es im Leben auf die Kleinigkeiten ankommt, wie sehr leide ich, wenn ich mit falschen Worten mein Gegenüber verletzt habe, nicht nur weil ich weiß, was aus Worten für Monster werden können. Ein einziger Satz, kann zum negativen Glaubenssatz eines Menschen werden und ihn sein gesamtes Leben im falschen Licht sehen lassen. Manche Menschen können sich das nicht einmal vorstellen und würde man es ihnen erklären, nicht annehmen. Um so mehr macht mich traurig, wie die Verrohung voran schreitet. Und ich frage mich ernsthaft:“Was sind das für Menschen, was hab ich eigentlich mit denen gemein, sind das Monster in Menschengestalt, sind das eine andere Art von Menschen?“ Das spontane Schreiben dieses Textes ist für mich auch nicht leicht und hoch emotional. Die Themen, die ich streife haben eine Sogwirkung und jedes davon kann mich vereinnahmen. Ich werde aber gleich einfach etwas Profanes im Außen tun, Einkaufen gehen. Das hilft! 2017 ist ein Jahr, das ich ohne einen ganz besonderen Menschen nicht so überstanden hätte! Ich empfinde große Dankbarkeit und eine Schuld, dem nie gerecht werden zu können. Ich versichere dir, ich bin mir deines Opfers bewusst. Ich komme nochmal zum Leben zurück. Glücklich der, der so lebt, wie er es sich einst vorgestellt hat, der Erfüllung in seiner Arbeit, seinem Tun findet, für sich und sein Dasein einen Sinn definiert hat. Wer von uns lebt denn wirklich so? Und, ist das überhaupt möglich in diesem Gesellschaftsystem? Ist man wirklich was, wenn man was hat? Ist Leistung und Status, das Ich? Ich glaube nicht, wohl aber, dass viele das tun und “leben“. Ich habe einen total naiv-kindlichen Wunsch. Ich würde gerne eine Welt erschaffen, in der jeder akzeptiert ist, und zwar genauso wie er ist! Natürlich unter der Prämisse, dass niemand einen anderen Schaden zufügt dabei. Diese Welt ist ein Geschenk des Universums, wir müssen eigentlich gar nichts tun, nur da sein und da sein lassen! Lass die anderen, die anderen sein, sei du, du! Lass ihn glauben, lieben, essen und leben wie er will. Lerne, tausche aus, genieße, bereichere dich und andere, denke selbst, Frage dich, “wer bin ich?“ und vielleicht viel wichtiger noch:“WAS WILL ICH?“.Atme tief ein und aus, du lebst, du bist da, es ist wunderbar.
30.12.17 12:52


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